Bereitstellung von Löschwasser in Güllefässern

26. Juli 2018
Die anhaltende Hitzewelle und die damit verbundene Trockenheit in Wäldern und auf den Feldern haben die Brandgefahr anwachsen lassen.

Die anhaltende Hitzewelle und die damit verbundene Trockenheit in Wäldern und auf den Feldern haben die Brandgefahr anwachsen lassen. Nach den Waldbrandgefahren- und Graslandfeuerindizes des Deutschen Wetterdienstes besteht für Niederbayern überwiegend die Warnstufe 4 (hohe Brandgefahr). Von der Regierung von Niederbayern wurden daher bereits entsprechende Luftbeobachtungsflüge vorangekündigt.

Brandereignisse in den letzten Jahren zeigten, insbesondere an schlecht zugänglichen Gelände­streifen bzw. in Wäldern, dass es sinnvoll ist, über die bei den Feuerwehren vorhandenen Lösch­wasservorräte hinaus zusätzliche Wasservorräte in fahrbaren Güllefässern vorzuhalten.

Diese zusätzlichen Wasservorräte können im Bedarfsfall mit Zugmaschinen an unzugängliche bzw. nur schwer zugänglichen Brandstellen (z.B. im Wald) herangefahren oder nach Anweisung der Freiwilligen Feuerwehren direkt aus den Behältern zur Löschung von Flächenbränden ausgebracht werden.

Kreisbrandrat Thomas Loibl bitte nun die Gemeinden aus den vorgenannten Gründen, im Benehmen mit den Feuerwehrkommandanten, bei Landwirten mit fahrbaren Güllefässern vorstellig zu werden, damit diese die auf den Höfen vorhandenen Güllebehälter für die Dauer der Trockenperiode mit Lösch­wasser füllen und für einen eventuellen Brandfall bereitstellen.